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Dach abdichten: Schäden an Dachpappe und Dachziegeln selbst reparieren?

Dach abdichten: Schäden an Dachpappe und Dachziegeln selbst reparieren?

Wassereintritt durchs Dach, Löcher in der Dachhaut? Dann ist es an der Zeit, das Dach abzudichten. Denn undichte Stellen am Dach führen zu Schimmel, Kälte oder Verschmutzungen im Innern des Gebäudes. Anzeichen für ein undichtes Dach sind feuchte Stellen, Flecken oder morsches Material. Wer an der Dachkonstruktion selbst oder an Wänden und Decke des obersten Vollgeschosses entsprechende Anzeichen erkennt, sollte sofort handeln. Dabei ist es wichtig, im Voraus zu entscheiden, ob die Reparaturen selbst vorgenommen werden können oder ob ein Dachdecker beauftragt werden muss.

Dachschaden: Kann Ich das selbst reparieren?

Die Entscheidung, Schäden am Dach selbst zu reparieren, sollte gut überlegt sein. Schnell kann durch fehlerhaft ausgeführte Arbeiten weiterer Schaden verursacht werden. Zudem sind einige Dächer schwieriger zu reparieren, als andere. Risse in der Dachpappe abdichten kann bei einem Flachdach noch verhältnismäßig einfach sein. Dachziegel, Dachpfannen oder Verschalungen auszutauschen und zu erneuern hingegen ist eine vollkommen andere Dimension. Bei Sturmschäden sollte das Gesamtschadensbild im Blick behalten werden. Bei zu vielen kleinen Schäden oder einer möglichen Beschädigung der Unterkonstruktion ist womöglich ein Spezialist die bessere Lösung.
Zudem spielt die Höhe eine wichtige Rolle – Arbeiten auf dem Dach sind nicht ungefährlich und sollten nur von erfahrenen Heim- und Handwerkern durchgeführt werden. Zu große Schäden lassen sich außerdem nur mit Spezialwerkzeug beseitigen. Und besonders bei Spitzdächern und Ziegeldächern ist das Arbeiten auf der Schräge oft eine Herausforderung, der nur wenige gewachsen sind. Deshalb gilt in allen Fällen: Sicherheit geht vor.

Die wichtigsten Sicherheitsregeln für Arbeiten auf dem Dach

Schäden am Dach sollten nur von erfahrenen Heimwerker oder einem Fachmann repariert werden. Wer selbst zu Zange, Bitumen und Mörtel greifen möchte, muss unbedingt auf die Sicherheit achten. Bevor das Dach betreten wird, ist es lebenswichtig die Trittsicherheit von Leitern, Gerüsten und Balken zu prüfen. Die Arbeiter sollten robuste Sicherheitsschuhe tragen, welche über eine rutschfeste Sohle sowie eine Stahleinlage verfügen. Am ehesten sind solche geeignet, die über eine Sicherheitsklassifizierung nach S3-Norm verfügen.
Besonders bei Dächern mit einer Neigung ist eine Absturzsicherung notwendig. Auch bei Flachdächern ist solch eine Sicherung, damit nichts passiert, sollte man doch einmal den Halt verlieren.
Nicht vergessen: Auch die Baustelle und das Equipment müssen abgesichert werden. Dazu gehören Werkzeuge und Materialien, welche festgebunden oder anderweitig fixiert werden müssen, sodass für Arbeiter oder vorbeilaufende Passanten kein Risiko besteht. Die Baustelle selbst sollte weiträumig abgesichert werden, am besten mit rot-weißen Bändern oder einem Absperrgitter, dass den Zutritt verwehrt.
Vorsicht: Sollte sich ein Unwetter abzeichnen, darf nicht auf dem Dach gearbeitet werden. Bei Regen, Wind oder Hagel empfiehlt es sich, die Arbeiten zu unterbrechen und die Materialien zu sichern.

Schäden am Dach reparieren: Das passende Werkzeug

Um Schäden am Dach zu reparieren, wird das passende Werkzeug benötigt. Heimwerker legen sich am besten Hammer, Maßband, Schrauben und Nägel sowie ein Gerät zum Tackern bereit. Ebenso Bohrmaschine, Schraubendreher und eine Wasserwaage, die aufzeigt, ob Dachpappe oder Ziegel korrekt verlegt wurden.
Ein genaues Arbeiten ist besonders wichtig. Schon ein kleiner Fehler kann schwerwiegende Folgen wie die Entstehung von Schimmel oder eine schlechtere Dämmqualität haben.
Soll die Dachpappe selbst abgedichtet werden, wird die passende Schutzkleidung benötigt. Zur Grundausstattung gehören Arbeitshose, Handschuhe und ein Schutzhelm. Zudem sollten auch Stahlkappenschuhe getragen werden. Schützen Sie auch ihre Augen mit einer Schutzbrille, die vor herunterfallendem Bauschutt oder Staub schützt. Um später überschüssige Dachpappe oder Bitumenstoff von der Haut zu entfernen, wird ein passendes Pflegemittel aus dem Fachhandel benötigt. Das passende Schweißgerät gibt es in Baumärkten und im Netz als Leihgerät.

Ein Handwerker entfernt einen defekten Dachziegel.

Die Reparatur von Gefälledächern ist gefährlicher, als eine Flachdachreparatur. In den meisten Fällen sollte die Reparatur durch einen Fachmann ausgeführt werden.

Dach abdichten: Austauschen von Dachziegeln

Ob durch Wettereinfluss, Hagel oder andere Einflüsse – immer wieder kommt es vor, dass einzelne Dachziegel beschädigt werden oder durch einen Sturm aus dem Verbund des Daches gelöst werden. Während größere Schäden meist durch einen Dachdecker beseitigt werden müssen, ist das einfache Austauschen einzelner Dachziegel besonders bei niedrigen Gebäuden mit nicht allzu steilen Dächern auch durch den geübten Heimwerker möglich. Dabei benötigt es kaum Werkzeug. Bei den häufigsten Arten von Dachziegeln, wie zum Beispiel der Frankfurter Pfanne oder bei Flachziegeln genügen einige Holzkeile, um den auszutauschenden Ziegel auszubauen. Um einen defekten Falzziegel zu lösen muss lediglich ein Keil unter den überlappenden und den darüber liegenden Ziegel geschoben werden. Dann kann der beschädigte Ziegel angehoben und herausgelöst werden. Bei Flachziegeln funktioniert dies anders: Hier müssen beide darüber liegende Ziegel mit Keilen angehoben würden. Das Wiedereinsetzen gelingt auf dieselbe Weise.

Tipp: Behalten Sie immer einige Dachpfannen als Reserve, um zu vermeiden, dass im Schadensfall keine Austauschmaterialien verfügbar sind. 

Dachreparatur mit Mörtel oder Bitumenmasse

Wenn sich die Schäden am Dach nicht durch den Austausch der Ziegel beheben lassen, kommt Mörtel zum Einsatz. Rissigen und wasserdurchlässigen Mörtel gilt es zu entfernen, anschließend kann an den entsprechenden Stellen frischer Mörtel aufgetragen werden. Hierbei darauf achten, auch die Ziegelränder optimal einzubetten.
Im Bereich der Rinnen können undichte Stellen auftreten. Es empfiehlt sich, die Schäden umgehend zu beseitigen, damit keine Feuchtigkeit unter das Dach gelangt. Hierzu genügt es, die Rinne zu entfernen und die betroffenen Stellen mit flüssiger Bitumenmasse zu bestreichen. Anschließend wird die „Dachwunde“ wieder geschlossen und die Fläche von außen mit Kleber oder Bitumen bestrichen.

Flachdach reparieren: Die Reparatur ist  abhängig von der Art der Dachpappe

Wenn Löcher oder Risse im Dach festgestellt werden und die Dachpappe neu verlegt werden soll, muss zunächst die Art der Dachpappe ermittelt werden. Je nachdem, um welche Dachpappen-Art es sich handelt, bieten sich unterschiedliche Abdichtungsmöglichkeiten an. Dachpappe, besandete oder Bitumenbahnen? Die Dachabdeckung sollte deshalb sorgfältig geprüft werden. Herkömmliche Das entscheidet über das weitere Vorgehen.
Kleine Beschädigungen lassen sich mitunter punktuell beheben, indem Bitumenmasse aufgetragen wird. Bitumenmasse lässt sich allerdings auch großzügig auftragen, wobei spezielle Dichtmittel zum Einsatz kommen.
Besandete Bitumenbahnen werden mit Kaltkleber auf Bitumen-Basis repariert. Falls vorhanden, muss der Voranstrich dann ebenfalls auf Bitumen-Basis erfolgen. In Kombination bieten beide Produkte eine zuverlässige Abdichtung des Dachs. Wurden undichte Stellen festgestellt, muss eine Bitumenschweißbahn angebracht werden.
Und so geht’s: Die einzelnen Bahnen auszurollen auf die gewünschte Länge zurechtzuschneiden. Anschließend werden die Bahnen wieder eingerollt und mit dem und mit einem Dachbrenner auf der Dachpappe verschweißt. Zu beachten ist dabei, dass die neuen Bitumenschweißbahnen die undichte Pappe vollständig überdecken müssen. Achten Sie zudem unbedingt auf den Brandschutz. Entfernen Sie Brennbares aus dem Arbeitsbereich und stellen Sie mindestens einen Feuerlöscher bereit.

Das Verlegen der Dachpappe ist mit einigem Aufwand verbunden. Je nachdem, um welche Art von Dachpappe und Schaden es sich handelt, müssen verschiedene Dinge beachtet werden. Ein Dach kann überall undicht werden. Kommt es aufgrund von Witterung zu Verschiebungen der Deckenelemente oder entstehen Risse, kommt es früher oder später auch zu Leckagen. Besonders gefährdet für undichte Stellen ist die Dachhaut. Hier ist es wichtig, regelmäßig zu kontrollieren und etwaige Schäden schnell zu beheben.

Ein Handwerker repariert eine undichte Stelle auf einem Flachdach

Öffnungen im Flachdach sind besonders anfällig für Leckagen. Bei der Abdichtung muss deshalb besonders sorgfältig gearbeitet werden. Schneiden Sie die einzelnen Dachbahnen hier besonders präzise zu.

Schäden am Dach: Wann der Fachmann ran muss

Dächer müssen einiges aushalten. Ein starkes Unwetter kann allerdings selbst das beste Dach in Mitleidenschaft ziehen. Sollten sich Rinnen oder Dachpfannen gelöst haben, muss meist ein Fachmann kontaktiert werden. Nach einem Sturm oder Hagelschauer ist außerdem die Versicherung zu informieren. Achtung: Das Betreten des Daches nach einem Unwetter ist zudem lebensgefährlich. Deshalb lieber einen Profi hinzuziehen und den Schaden von der Versicherung erstatten lassen. Die richtige Kontaktperson ist der örtliche Dachdecker. Ein Zimmermann ist für Schäden an der Dachkonstruktion zuständig. Besonders bei Flachdächern ist es langfristig häufig lohnenswerter, den Dachaufbau vollständig zu sanieren und zum Beispiel ein begrüntes Flachdach zu schaffen. 

Fazit: Das Dach ist ein wichtiger Bestandteil eines jeden Hauses. Dementsprechend wichtig ist es, das Dach gut zu pflegen und Schäden sofort zu heben. Arbeiten am Dach sollten grundsätzlich nur von erfahrenen Handwerkern ausgeführt werden.

 

Flachdach sanieren: So entsteht ein begrüntes Flachdach

Flachdach sanieren: So entsteht ein begrüntes Flachdach

(Advertorial) Feuchte Decken, Dachabflüsse, die verstopft sind, Bitumenbahnen, die sich vom Dach lösen und Blasen bilden – Wenn Flachdächer undicht werden, ist es an der Zeit für eine umfangreiche Flachdachsanierung. Wer sein Flachdach sanieren will, kann dabei eine der vielen Möglichkeiten nutzen, aus einem alten, maroden Flachdach eine neue, moderne Dachkonstruktion zu erzeugen.
Eine Möglichkeit wäre dabei zum Beispiel der Aufbau als begrüntes Flachdach.

Doch häufig wird die wichtige Sanierung aufgeschoben. Eine einfache Abdichtung der Leckagen scheint einfacher, schneller und vor allem billiger. Dass die vorhandenen Schäden nur temporär repariert werden und das Flachdach dabei zu einem Flickwerk verkommt, wird übersehen. Wer also über eine Reparatur eines Flachdaches nachdenkt, sollte gleichzeitig auch in Betracht ziehen, sein Flachdach sanieren zu lassen. Besonders wenn in den nächsten Jahren mit weiteren Reparaturen am Dach zu rechnen ist, ist eine vollständige Flachdachsanierung nämlich langfristig sinnvoller, als ein Abdichten der Schäden mit Bitumen.

Dachsanierung statt Reparatur: Eine Upgrade für das Dach

Viele Flachdächer sind in ihrer Bauweise veraltet. Wer sein Flachdach sanieren lässt, hat die Möglichkeit, sein Dach in Bezug auf Wärme- und Kältedämmung, Haltbarkeit, aber auch Nachhaltigkeit deutlich zu optimieren. Dabei kann eine neuere Aufbauform gewählt oder mit moderneren Materialien gearbeitet werden. Die Möglichkeiten sind vielseitig.
Für Hausbesitzer ist die Flachdachsanierung zudem ein idealer Zeitpunkt, um alte Kaltdächer mit zweischaligen hinterlüfteten Dachaufbauten, in neuere Warmdächer mit Wärmedämmung zu verwandeln.
Eine weitere Möglichkeit ist ein Umbau zu einem begrünten Flachdach. Durch Bepflanzung und Bekiesung bekommt das Dach dabei einen zusätzlichen Charme, Schutzwirkung und Wärmedämmung erden nachhaltig verbessert. Ob Bestandsgebäude oder Neubau – die Bauweise eines begrünten Umkehrdaches bietet Hausbesitzern nicht nur während der Sanierung, sondern auch langfristig viele Möglichkeiten.

Flachdachsanierung: Die Vorteile eines Umkehrdaches

Das Umkehrdach ist eine besondere Form des Flachdaches.Dabei wird während der Flachdachsanierung der klassische Schichtaufbau eines Flachdaches umgekehrt, so dass die Abdichtung aus Bitumen oder ähnlichem Material unterhalb der Dämmung liegt. Das hat den Vorteil, dass die Dichtung vor Temperaturschwankungen und äußeren Einflüssen geschützt ist und nicht durch mechanische Belastungen Schäden entstehen. Zudem können Bauherren bei dieser Aufbauart auf die Dampfsperre verzichten. Wenn sie das Flachdach sanieren, werden dadurch Kosten und Zeitaufwand reduziert. Da häufig auch zusätzliche Schichten, zum Beispiel in Form einer Flachdach-Begrünung, aufgebracht werden, steigt auch die Fähigkeit zur Dämmung. durch die variable Bauweise können später verschiedene Aufbaustrukturen auf dem Flachdach installiert werden, wie zum Beispiel besondere Drainageschichten, Dachbegrünung oder Laufpanele.

Das Flachdach sanieren: Durch Umkehrdächer Wartungskosten und Baufehler minimieren

Während ein „normales“ Flachdach sehr anfällig gegen äußere Einflüsse ist und sich Schäden nur aufwändig reparieren lassen, sind die einzelnen Schichten eines Umkehrdaches leicht zugänglich und einfach zu montieren. Dabei spielt die Witterung nur eine untergeordnete Rolle, so dass der Dachaufbau auch bei suboptimaler Witterung erfolgen kann. Auf diese Weise können Hausbesitzer, die ihr Flachdach sanieren möchten, viele Arbeitsschritte auch bei Feuchtigkeit oder Kälte durchführen. Das ist besonders in Regionen mit schlechten Wetterverhältnissen ein deutlicher Vorteil. Die einfache Aufbauweise reduziert zudem die Gefahr von Baufehlern bei der Dachkonstruktion im Vergleich zu komplizierten Normaldachkonstruktionen.

Visueller Aufbau eines intensiv begrünten Flachdaches

Umkehrdach – Ausführung mit intensiver Dachbegrünung 1) Begrünungen 2) Filtervlies 3) URSA XPS 4) Schutzschicht gegen Wurzeldurchwuchs und Dachabdichtung 5) Decke

Visueller Aufbau eines extensiv begrünten Flachdaches

Umkehrdach – Ausführung mit extensiver Dachbegrünung 1) Begrünungen 2) Vegetationstragschicht 3) Filtervlies 4) Dränschicht 5) Diffusionsoffenes Kunststofffaservlies 6) URSA XPS 7) Schutzschicht gegen Wurzeldurchwachs und Dachabdichtung 8) Decke

 

Begrüntes, begehbares oder befahrbares Umkehr-Flachdach?

Bei einem Umkehrdach als Flachdachkonstruktion wird üblicherweise auf der Wärmedämmung eine weitere Schicht aufgebracht. Dabei sind vielfältigste Varianten möglich. Der Dämmspezialist URSA bietet für begrünte Flachdächer eine Dämmung mit XPS Extruderschaumplatten an. Weitere Ausführungen eignen sich für bekieste, begehbare und sogar befahrbare Ausführungen. Die Platten nehmen zudem nur wenig Wasser auf und sind beständig gegen Schwankungen der Außentemperatur.

Die verschiedenen Varianten stellen dabei besondere Anforderungen an die Wärmedämmung, die unterschiedlichen Materialien und die Haltbarkeit des Daches, so dass das Hinzuziehen eines Profis empfohlen wird, wenn Hausbesitzer das Flachdach sanieren wollen.

Das Flachdach sanieren: Begrünt und nachhaltig

Wer bei der Flachdachsanierung Wert auf eine besondere Nachhaltigkeit des Gebäudes legt, sollte unbedingt über ein begrüntes Flachdach nachdenken. Diese Version des Umkehrdaches ist entweder als intensiv oder extensiv begrüntes Flachdach verfügbar. Eine extensive Begrünung entspricht dabei im Aussehen einer ungenutzten Fläche. Besonders in stark bebauten Gebieten sind die natürlichen Grünflächen dieser Art von begrünten Flachdächern ein ökologischer Ausgleich für fehlende Natur und bieten nützlichen Insekten, wie z.B. Bienen eine Vielfalt an Kräutern, Gräsern und Wildblumen.
Wer jedoch sein Flachdach sanieren will und dabei eher einen begehbaren Dachgarten vor Augen hat, ist mit einem intensiv begrünten Umkehrdach gut beraten. Bestehend aus Grünflächen, Stauden und Gehölzen bieten die intensiv begrünten Umkehrgärten einen gemütlichen Rückzugsort. Jedoch ist die Pflege für solch ein begrüntes Flachdach auch aufwändiger, als die extensive Begrünung. Tatsächlich sind die pflegerischen Maßnahmen hier mit einem normalen Garten zu vergleichen.

Flachdach sanieren: Aufbau eines begrünten Umkehrdaches

  • Tragfähigkeit nachweisen: Die Flachdach-Konstruktion muss die Tragfähigkeit der zusätzlichen Last gewährleisten. Bedenken Sie nicht nur die Last des Daches, sondern auch das Verkehrsgewicht, wenn das Dach begehbar sein soll. Allein durch verschiedene Arten des Bewuchses kann ein Gewicht von 25 bis ca. 150 KG/Quadratmeter für ein begrüntes Flachdach zustande kommen.
  • Dachneigung: Die Neigung sollte bei einem begrünten Flachdach mindestens zwei Prozent betragen. Bei geringerer oder keiner Neigung besteht langfristig die Gefahr eines Feuchtigkeitsschadens. Je nach Aufbauweise und Nutzung ist die Maximalneigung unterschiedlich und sollte professionell abgestimmt werden.
  • Flachdachabdichtung: Auch wenn die Dichtungsschicht unterhalb der Dämmung liegt, ist eine fachgerechte Dachabdichtung die Voraussetzung für einen vollständigen Schutz des Gebäudes. Besonders bei der Planung für ein begrüntes Flachdach in Form eines Umkehrdaches sollte darauf geachtet werden, dass die verwendeten Materialien verrottungssicher und wurzelfest sind. Häufig kommen für die Abdichtung verschweißte Bahnen aus Bitumen und Polymerbitumen zum Einsatz.
  • Wärmedämmschicht: Die Qualität der Wärmedämmung ist entscheidend, um einen qualitativ hochwertigen Dachaufbau zu gewährleisten. Besonders hochwertige Dämmplatten, wie die XPS Extruderschaumplatten lassen sich dabei sowohl lose als auch verklebt verlegen. Die jeweils beste Verlegeart sollte dabei mit einem Fachmann abgesprochen werden.  Achten Sie darauf, Dämmplatten zu verwenden, die über eine Kantenausbildung verfügen. Wenn die Dämmplatten verklebt werden, achten Sie darauf, Klebstoffe zu verwenden, die für Beanspruchungen durch Sicker- und Oberflächenwasser geeignet sind und mindestens die Anforderungen an normalentflammbare Baustoffe erfüllen.
  • Trennlage: Um die Dämmschicht vor Gesteinsteilchen und oberhalbliegenden Materialschichten zu schützen, muss beim Aufbau des Umkehrdaches eine Trennlage eingezogen werden. Diese Trennlage sollte aus einem UV-beständigen, diffusionsoffenen Kunststofffaservlies bestehen. Es ist darauf zu achten, dass das Vlies nicht verrotten kann. Besonders für ein begrüntes Flachdach ist es wichtig, die Art und Menge der Bepflanzung bei der Wahl der Trennlage zu berücksichtigen.
  • Schutzschicht: Um die Dämmung vor Witterungseinflüssen wie UV-Strahlung, Windsog oder strahlender Wärme zu schützen, ist eine Schutzschicht notwendig. Diese oberste Schicht ist zugleich auch Deckschicht und kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Ob Kiesschicht, Betonplattenbelag oder Begrünung, die Wahl der Schutzschicht hängt ganz von den Wünschen der Hausbesitzer.
    • Vegetationsebene: Dabei sind jedoch die unterschiedlichen Anforderungen an die jeweiligen Beläge zu beachten. bei einer Flachdachsanierung mit Aufbau einer begrünten Schutzschicht ist oberhalb der Trennlage eine Vegetationsebene erforderlich, die aus einer Vegetationstragschicht, einem Filtervlies und einer Dränschicht besteht. Zudem wird die Flachdachabdichtung als Schutzschicht gegen Wurzeldurchwuchs konzipiert.

Dachbegrünung: Extensive oder intensive Begrünung?

Wer sich bei der Flachdachsanierung für ein begrüntes Flachdach entscheidet, hat die Wahl zwischen einem extensiv und einem intensiv begrünten Umkehrdach. Der Unterschied liegt hier in der Nutzung. Während ein extensiv begrüntes Flachdach eher einer natürlichen Grünfläche mit Sträuchern und Wildkräutern ähnelt, ist die intensive Begrünung vergleichbar mit einem Dachgarten. Bei der Sanierung von Flachdächern sollten sich Bauherren frühzeitig entscheiden, welche Art der Dachbegrünung für das eigene Flachdach gewünscht ist. Sofern die Tragfähigkeit des Daches gewährleistet ist, sind meist beide Bauweisen umsetzbar.

Im Aufbau unterscheiden sich die beiden Varianten primär durch die Ausprägung der Substrat- und Vegetationstragschicht. Bei Intensiver Begrünung des Flachdachs kann die Schicht eine Höhe von über 30 cm erreichen, extensive Begrünung benötigt lediglich 10 bis 15 cm Schichthöhe. Eine breitere Vegetationsschicht wird bei der Nutzung einfacher, gepflegter Gräser in der Regel nicht benötigt.

Erfahren Sie auch, warum eine Flachdachsanierung Vögeln und nützlichen Kleintieren, wie Bienen, hilft.

 

 

Fotos + Grafiken: URSA

Was kostet eine Badsanierung?

Was kostet eine Badsanierung?

Wer über ein neues Bad nachdenkt und auf der Kostenseite lediglich Wanne, Dusche, Waschbecken und WC auflistet, denkt zu kurz. „Nur knapp 25 Prozent des Budgets entfallen auf die Sanitärprodukte“, weiß Dr. Michael Schreiber, Sprecher der SHK AG, einer Leistungsgemeinschaft qualifizierter Fachbetriebe.

So sind für die komplette Dienstleistung rund um die Badrenovierung 35 Prozent einzuplanen. Weitere 20 Prozent entfallen auf die Fliesenarbeiten, der Rest ist für Elektriker, Heizungsmonteur, Schreiner und Trockenbau sowie Maler und Maurer vorgesehen. Wer sich viel Stress ersparen möchte, sollte deshalb einen qualifizierten Sanitärfachbetrieb mit einer Komplettmodernisierung zum Festpreis beauftragen. Das lohnt sich: SHK-Badgestalter bieten umfassende Beratung und Planung, einen fachgerechten Einbau und umfassende Gewährleistungsgarantien. Außerdem ist dank ihres Know-hows eine altersgerechte Ausstattung für alle Generationen ohne Stolperfallen möglich. Clevere Modernisierer sichern sich dafür Förderungen. Auch über diese Zuschüsse informieren gute Badprofis und helfen bei der Antragstellung. Einen ersten Überblick zu den Kosten des Projekts gibt der kostenlose Badrechner.

Mit gutem Plan zum neuen Bad

In der Regel wird heute ein Bad renoviert, weil die Nutzer andere Ansprüche an den Raum haben. Nicht nur funktionale Aspekte sind ausschlaggebend, sondern auch emotionale Wünsche. Wo die eigenen Schwerpunkte heute und in den nächsten Jahren liegen, sollte im Gespräch mit einem qualifizierten Badgestalter erarbeitet werden. Die Profis kennen sich aus. Soll das neue Bad eher ein Fitnessraum oder ein ruhiger Ort der Entspannung sein, wird lieber geduscht oder sind Vollbäder wichtig? Was ist mit Schminktisch, Bidet oder Dusch-WC, was kostet eine Whirlwanne oder eine Infrarotkabine? Und welche Raumwirkung wird gewünscht? Ob romantisch, puristisch, klassisch oder elegant: Damit alles passt, sind erfahrene Sanitärfachbetriebe unter der Marke „Die Badgestalter“ die richtigen Ansprechpartner. Die Komplettanbieter koordinieren sämtliche Arbeiten und bieten so ein hohes Maß an Planungs- und Preissicherheit. Eine praktische Checkliste mit Tipps und Inspirationen finden Modernisierer hier.

Schöner Baden unter der Dachschräge

Badezimmer unterm Dach stellen an die Gestaltung ganz besondere Herausforderungen. So unpraktisch die Dachschräge zunächst sein mag – wenn ihre Stärke optimal genutzt wird, macht sie das Badezimmer beeindruckend gemütlich. Die Planung sollte daher ein qualifizierter Badgestalter übernehmen. Die Profis kennen nicht nur alle passenden Produkte, sondern auch viele Tricks und Ideen – ob geschickt platzierte Badewanne am Fenster oder maßgefertigtes Sideboard als Stauraum und Sitzgelegenheit. Sogar Dusche und WC können mit professioneller Hilfe unter der Schräge ihren Platz finden. Dazu gehört auch ein gut durchdachtes Beleuchtungskonzept, das die Raumwirkung optimal unterstützt. Wichtig: Nicht jede Ecke im Bad mit Dachschräge sollte mit einer Anwendung gefüllt werden, denn Fläche wird als angenehm empfunden. Ein Besuch beim SHK-Badgestalter hilft, die perfekte Lösung zu finden.

Wellness für das Auge

Das Badezimmer wird zum Wohlfühlbereich, der sich immer öfter bis in den Wohnraum öffnet. Kein Wunder also, dass viele Eigenheimbesitzer eine Badsanierung nutzen, um mehr Farbe in den Alltag zu bringen. Design und Technik mit farbigen Akzenten geschickt zu verbinden, liegt im Trend. Und das ist gut, denn Farben beeinflussen die Stimmung. Oft wird Weiß als Grundfarbe mit zwei bis maximal drei Begleitfarben kombiniert. Wichtig zu wissen: „Aktive, warme Töne machen einen Raum kleiner, dagegen lassen passive, kühlere Farben das Bad größer wirken“, betont Dr. Michael Schreiber, Sprecher der SHK AG, die eine Leistungsgemeinschaft qualifizierter Fachbetriebe initiiert hat. Ratsam ist daher, bei der Farbwahl den eigenen Bedürfnissen auch mittelfristig gerecht zu werden und nicht in die Extreme zu gehen. Das bedeutet aber nicht, das Badezimmer Ton-in-Ton zu gestalten. „Harmonie braucht immer auch Spannung“, weiß Dr. Michael Schreiber. Grün mit Blau beispielsweise entspannt, Gelb muntert auf, Blau mit Pink aktiviert die Gehirnzellen. In jedem Fall entscheidend ist ein stimmiges Farbkonzept. Hausbesitzer sollten sich hierzu vom Fachmann beraten lassen. Erfahrene Sanitärfachbetriebe unter der Marke „Die Badgestalter“ wissen um die Wirkung von Farben und beziehen sie in die Badplanung mit ein. (Advertorial)

Hausbau/Fertigbau, Innenausbau, Baustoffe, Energiepass/EnEV, Heimwerker

Foto: Die Badgestalter
Ökologisch bauen, elegant leben

Ökologisch bauen, elegant leben

Beim Eigenheim legen die Deutschen großen Wert auf nachhaltiges Bauen. Laut repräsentativer Forsa-Umfrage sprechen sich 82 Prozent der Befragten für die Verwendung nachweislich umweltbewusster Baustoffe aus.

Von verantwortungsvollen Bauherren und Sanierern wird deshalb Zink als Material für die Gebäudehülle zunehmend eingefordert. Die positive Ökobilanz verdankt der Werkstoff seiner Eigenschaft, vollständig recycelbar zu sein – bei geringem Primär- und Sekundärenergiebedarf. Zink gehört außerdem nicht zu den versorgungskritischen Rohstoffen, ist wartungsfrei, rostet nicht und verhält sich selbstheilend. Kratzer und andere Oberflächenbeeinträchtigungen verschwinden im Lauf der Zeit. Denn die sich durch Witterung bildende Patina regeneriert sich beständig. Aufgrund dieser Materialqualitäten haben Fassadenbekleidungen, Dachdeckungen und Dachentwässerungssysteme aus Zink eine besonders lange Lebensdauer. In der Praxis liegt sie weit über 100 Jahre. Damit erfüllen die Bauteile ihre Funktion mindestens so lange wie das Gebäude, ohne sie austauschen zu müssen.

Recycling in Bestform

Abfallvermeidung wird auch im Baubereich immer wichtiger, weswegen Baustoffe gefragt sind, die sich gut wiederverwenden lassen. Bestes Beispiel: Zink. „Die Recyclingrate in Deutschland für Bauzink liegt bei über 95 Prozent, es geht also kaum Rohstoff verloren“, weiß Frank Neumann, Sprecher der Initiative Zink. Zudem wird sowohl bei der Herstellung als auch im Recyclingprozess vergleichsweise wenig Primärenergie verbraucht. Hinzu kommt, dass Zink ein sehr vielseitiger Baustoff ist. Ob zur Fassadenbekleidung, als Dacheindeckung oder für das Entwässerungssystem – das edle Naturmaterial genügt höchsten Ansprüchen, lässt sich mit jedem anderen Baustoff kombinieren und ist beeindruckend robust. Kratzer verschwinden nach kurzer Zeit von selbst, weil sich die natürliche Patina immer wieder neu bildet. Dadurch ist Zink ausgesprochen langlebig. Kein Wunder also, dass der wartungsfreie Baustoff immer häufiger das anspruchsvolle Erscheinungsbild vieler Immobilien prägt.

Optimaler Geleitschutz fürs Regenwasser

Starkregen ist längst kein jahreszeitliches Wetterphänomen mehr. Heutzutage müssen Eigenheimbesitzer das ganze Jahr über mit großen Niederschlagsmengen rechnen. Wenn dann die Wassermassen nicht zuverlässig abgeleitet werden, sind Feuchtigkeitsschäden vorprogrammiert. Da gilt: Lieber in eine ausgefeilte Dachentwässerung investieren. Oberste Priorität hat dabei, dass das System aus Dachrinne und Fallrohr optimal aufeinander abgestimmt ist und der verwendete Baustoff den Belastungen dauerhaft standhält. In der Praxis hat sich Zink bewährt. Der Vorteil: Das Material garantiert eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten. Verantwortlich hierfür ist die sich natürlich bildende Patina, die das Metall schützt und sogar Kratzer im Laufe der Zeit wieder verschwinden lässt. Ökologisch besonders interessant: Zink ist vollständig recycelbar. Außerdem zeichnet es sich durch seine optisch hochwertige Wirkung aus. Ebenfalls wichtig für eine funktionierende Dachentwässerung ist, dass sowohl Dachfläche als auch Dachrinne ausreichend groß bemessen sind – eine objektbezogene Berechnung kann helfen.

Ein Leben lang gut bedacht

Hausbesitzer, die den Wert der eigenen Immobilie langfristig erhalten möchten, können damit oben anfangen. Denn Wartung und Instandhaltung am Dach lassen sich durch langlebiges Deckmaterial deutlich minimieren. Als Generationen-Baustoff schlechthin gilt Zink. Besonders interessant: „Zink ist dauerhaft korrosionsbeständig und verfügt über selbstheilende Eigenschaften, die einen wirkungsvollen Langzeitschutz gewährleisten“, weiß Frank Neumann, Sprecher der Initiative Zink. Kratzer und andere kleine Beschädigungen werden von der natürlichen, sich durch Witterungseinfluss permanent regenerierenden Patinaschicht ausgeglichen und verschwinden von selbst. Da Zink ohne Oberflächenbeschichtung auskommt, sind auch bei starker Verformung Abplatzungen und damit Rostbildung ausgeschlossen. Das spart Folgekosten. Noch höher fällt die Ersparnis aus, wenn eine Solaranlage auf dem Dach installiert wird. Für Zink gibt es sehr elegante Indach-Lösungen, bei denen Solarmodule in die Dachdeckung integriert werden. Dies sorgt für ein harmonisches Gesamtdeckbild. Und gut für die Umwelt ist es allemal. (Advertorial) Hausbau/Fertigbau, Innenausbau, Baustoffe, Energiepass/EnEN, Heimwerker

Foto: Initiative Zink
Fassaden mit Durchblick

Fassaden mit Durchblick

Ob Neubau oder Sanierung – individuelle Fassadengestaltung ist ein sichtbares Zeichen für den Geschmack der Baufamilie. Der stilsichere Einsatz farbiger Flächen gewinnt an Bedeutung, denn gute Farbharmonie zeichnet sich auch durch Kontraste aus und bezieht die Architektur mit ein.

Vor allem hinterlüftete Fassaden bieten dank innovativer Schutzbahnen für die Dämmschicht einen sehr großen gestalterischen Spielraum. Ob Holz, Glas oder Metall – die Fassade kann durchbrochen und „durchsichtig“ werden, gibt den Blick frei auf die dahinterliegende farbige Fassadenbahn. Kein Wunder also, dass offene Fugen, transparente Bekleidungen und Fassadenelemente aus gelochtem Blech oder Streckmetall sich wachsender Beliebtheit erfreuen. Im Zusammenspiel mit den neuen farbigen Fassadenbahnen sorgen die leichten Konstruktionen für eine lebendige dreidimensionale und damit individuelle Optik mit ausdrucksstarkem Licht- und Schattenspiel. Die innovative Spezialbahn Delta-Fassade Color gibt es in zahlreichen UV-beständigen Farbtönen. Sie ist von außen wind- und wasserdicht, von innen aber atmungsaktiv und leistet einen wichtigen Beitrag zur Feuchtigkeits- und Wärmeregulierung im Gebäude sowie zur Leistungsfähigkeit der Wärmedämmung.

Stilsicher und wärmedämmend

Die Fassade hat sehr großen Einfluss auf die optische Wirkung des Eigenheims. Viele Planer und Bauherren versuchen deswegen, möglichst ästhetische und gleichzeitig individuelle Akzente zu setzen. Beeindruckend große Gestaltungsmöglichkeiten bieten hinterlüftete Fassaden mit offenen Fugen. Kombiniert mit der farbigen Fassadenbahn Delta-Fassade Color entsteht eine beeindruckende dreidimensionale und ästhetisch hochwertige Tiefenwirkung. Die innovative Fassadenbahn ist von außen wasser- und winddicht, von innen jedoch diffusionsoffen. Feuchtigkeit, die aus den Innenräumen in die Dämmschicht gelangt, kann also einfach wegtrocknen. Wer wissen möchte, wie das Zusammenspiel von farbigen Fassadenbahnen mit Sichtfugen in Holzbekleidungen, bei durchbrochenen Metall- oder durchsichtigen Glaselementen wirkt, kann das im Simulator testen. (Advertorial)

Hausbau/Fertigbau, Innenausbau, Baustoffe, Energiepass/EnEV, Heimwerker

Foto: Dörken