Feuerstellen gehören zu den ältesten Wärmequellen der Menschheit – doch die Anforderungen an Kaminöfen haben sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Heute geht es nicht mehr nur um behagliche Wärme, sondern auch um saubere Verbrennung, geringe Emissionen und gesetzliche Vorgaben. Wer einen Kaminofen betreiben möchte, muss aktuelle Umweltstandards einhalten. Das stellt viele Altgeräte infrage – bietet aber auch die Chance, mit moderner Technik langfristig sicher, effizient und komfortabel zu heizen.

Gleichzeitig wächst das Interesse an unabhängigen, nachhaltigen Heizlösungen. In Zeiten steigender Energiekosten und wachsender Sensibilität für Klimaschutz und Luftqualität entscheiden sich viele Hausbesitzer bewusst für zukunftsfähige Alternativen. Ein moderner Kaminofen mit emissionsarmer Technik vereint diese Ansprüche – und bringt ein Stück archaische Wohnkultur auf technisch aktuellem Stand zurück ins Haus.

Austausch statt Ausnahme: Was seit 2025 gilt

Mit der zweiten Stufe der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) gelten seit Anfang 2025 neue Vorgaben für kleine und mittlere Feuerungsanlagen. Betroffen sind alle Kaminöfen, die vor dem Jahr 2011 installiert wurden. Sie dürfen nur weiter betrieben werden, wenn ihre Emissionen nachweislich unterhalb der zulässigen Grenzwerte liegen. Ist das nicht der Fall, verlangt der Gesetzgeber die Stilllegung oder den Austausch des Geräts.

Ziel ist es, den Ausstoß gesundheitsschädlicher Stoffe wie Feinstaub und Kohlenmonoxid deutlich zu senken. Das Umweltbundesamt sieht in Holzfeuerungen einen relevanten Faktor für die Luftbelastung – gleichzeitig aber auch ein Potenzial für Verbesserungen durch moderne Technik.

Ein Kaminofen in einem minimalistisch gestalteten Wohnhaus .

Seit 2025 müssen Kaminöfen strengere Grenzwerte einhalten. Während herkömmliche Filter und elektrostatische Abscheider regelmäßig zu reinigen sind, arbeitet der moderne Brennraum-Katalysator nahezu wartungsfrei direkt über der Flamme und reduziert Emissionen zukunftssicher weit unter die gesetzlichen Grenzwerte.

Zukunftssicher heizen – mit Abstand zur Norm

Ein neuer Kaminofen ist eine Entscheidung für viele Jahre. Umso wichtiger ist es, Technik zu wählen, die nicht nur die aktuellen Anforderungen erfüllt, sondern diese deutlich unterschreitet. Denn künftige Verschärfungen – etwa durch neue europäische Vorgaben – sind nicht ausgeschlossen. Wer heute auf emissionsarme Lösungen setzt, muss morgen nicht nachrüsten.

Der Kaminofenhersteller Hark hat dafür eine zukunftsweisende Technologie entwickelt: einen keramischen Katalysator, der direkt im Feuerraum über der Flamme sitzt. Bei Temperaturen von bis zu 850 Grad Celsius reagiert er dort mit den Abgasen und reduziert dauerhaft Schadstoffe wie Feinstaub, Kohlenmonoxid und organische Gase – ganz ohne Stromanschluss oder regelmäßige Reinigung.

Technik, die sich im Alltag bewährt

Der sogenannte EcoPlus FlameKat ist wartungsarm und langlebig. Eine externe Wartung ist bei sachgemäßer Nutzung in der Regel nicht erforderlich. Der TÜV Süd bestätigt eine Funktionstüchtigkeit von mindestens fünf Jahren ohne Leistungsverlust.

Gerade im Alltagsbetrieb zahlt sich das aus: Nutzer müssen sich nicht um Filtertausch oder Reinigung kümmern – der Ofen funktioniert verlässlich, emissionsarm und effizient.

Der neue Brennraum-Katalysator kann oberhalb der Flamme eingebaut werden, weil er Temperaturen von bis zu 850 Grad Celsius standhält. Er bleibt bei ordnungsgemäßer Nutzung des Ofens nahezu wartungsfrei. Der TÜV Süd hat die Funktionstüchtigkeit des ECOplus FlameKat für mindestens fünf Jahre ohne Leistungsverlust bestätigt

Geprüfte Werte – deutlich besser als gefordert

Die Technik überzeugt auch unter Prüfbedingungen: Unabhängige Stellen wie der TÜV Süd und die Rhein-Ruhr Feuerstätten Prüfstelle (RRF) haben Emissionen von Kaminöfen mit EcoPlus FlameKat gemessen. Die Ergebnisse zeigen Werte, die mit 80 bis 90 Prozent sehr deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten liegen.

Dieser große Abstand zur geltenden Norm schafft Sicherheit. Selbst wenn Umweltauflagen weiter verschärft werden, dürfte der Betrieb der Kaminöfen weiterhin uneingeschränkt erlaubt bleiben. Wer jetzt modernisiert, investiert damit nicht nur in Komfort – sondern auch in Zukunftssicherheit.

Strengere Grenzwerte ab 2025 erfordern saubere Lösungen: Während klassische Filter regelmäßige Reinigung erfordern, sorgt der moderne Brennraum-Katalysator durch den Einbau direkt über der Flamme für dauerhaft geringe Emissionen und nahezu wartungsfreien Betrieb – ein Plus an Komfort und Umweltverträglichkeit.

Verlässlich in der Übergangszeit und bei Stromausfall

Energetisch entfaltet ein Kaminofen seine Stärken vor allem in der Übergangszeit, wenn die zentrale Heizung noch nicht oder nicht durchgehend in Betrieb ist. Er liefert Wärme dann, wenn sie gebraucht wird und lässt sich flexibel einsetzen.

Auch bei Stromausfall ist er ein verlässlicher Wärmegeber. Während viele Heizsysteme ohne Netzspannung ausfallen, funktioniert der Kaminofen autark. Damit bietet er ein hohes Maß an Versorgungssicherheit – etwa bei Stromausfällen in Folge von Sturmschäden oder technischen Störungen.

Atmosphäre mit Verantwortung

Neben seiner technischen Funktion erfüllt der Kaminofen auch emotionale Bedürfnisse. Das Feuer schafft eine besondere Stimmung, der Blick auf die Flammen wirkt beruhigend, und die Strahlungswärme ist unmittelbar spürbar. Für viele Menschen ist das ein Stück Lebensqualität – gerade in der dunklen Jahreszeit.

Zudem lässt sich der Ofen gestalterisch integrieren als sichtbares Zentrum im Raum, als bewusst gesetzter Kontrast oder harmonisch im Stil des Hauses. Die Auswahl an Modellen, Materialien und Ausführungen ist groß. In Kombination mit moderner Technik entsteht so ein Heizsystem, das optisch wie funktional überzeugt.

Auch ökologisch ist ein Kaminofen mit dem hochwirksamen Katalysator gut aufgestellt. Denn Holz ist laut Gesetz ein erneuerbarer Energieträger. Besonders umweltfreundlich ist er dann, wenn es schadstoffarm verbrannt wird. Die Katalysatortechnik leistet hier einen entscheidenden Beitrag und hilft, die Potenziale des natürlichen Rohstoffs verantwortungsvoll zu nutzen.

Fotos: Hark